Welper verpasst Überraschung knapp
| Handball - 1. Herren |
HSG Schalke 04/96 - DJK Westfalia Welper 27:24
DJK: Büttner, Moog; Heinz (4), Rehbein (1), B. Trompeter (2/2), Bauer (1), Schott (2), Weber (3), Maerz (1), Lask, D. Brikmann, Jasinski (10).
Die DJK Westfalia Welper musste sich bei der HSG Schalke 04/96 trotz einer ganz starken Leistung in der zweiten Halbzeit mit 24:27 geschlagen geben.
Welpers Trainer Ingo Brebach war nach der Partie zwiegespalten in seinem Urteil: „In der 58. Minute stand es noch 25:24, das ist natürlich ärgerlich.“ Auf der anderen Seite hatte seine Mannschaft vor allem in den zweiten 30 Minten einen Auftritt hingelegt, der ihm ein Lob abnötigte: „Auf das, was wir in der zweiten Halbzeit abgeliefert haben, können wir stolz sein.“
Auch zu Beginn konnten die Welperaner beim Tabellendritten gut mithalten, aber gegen Ende des ersten Abschnittes setzten sich die Hausherren Schritt für Schritt ab. „In der ersten Hälfte war Schalke in allen Punkten einen Schritt schneller“, so Brebach. Die Folge: Zur Halbzeit war der Rückstand gegenüber Schalke beim 10:15 auf fünf Treffer angewachsen.
Aber nach dem Seitenwechsel kämpfte die Westfalia sich wieder heran, Tor um Tor holte die Brebach-Sieben ab der 40. Minute (15:19) auf, angeführt vom besten Torschützen an diesem Tag, Kris Jasinksi. Der bekam nach der Partie ein Sonderlob vom Trainer. „Er hat gekämpft wie ein Löwe“, so Brebach.
Acht Minuten vor dem Ende war Welper beim 22:23 bis auf ein Tor heran und konnte vermeiden, dass der Rückstand wieder anwuchs. „Jedes Tor auf beiden Seiten, war hart erkämpft“, sagte Ingo Brebach. Aber ausgerechnet in dieser Phase fehlte auf Welperaner Seite das nötige Schussglück. Besonders bei Dominik Bauer, der mehrfach nur das Gebälk des Schalker Tores traf. So mussten die Gäste die Heimreise am Ende doch ohne einen oder zwei Punkte antreten, obwohl diese in Reichweite waren.
Trotzdem dürfte die Leistung Selbstvertrauen für die kommenden Wochen geben. Auch für das Heimspiel am Wochenende gegen den TuS Ickern. Vor allem, wenn das Publikum so bei der Sache ist, wie die mitgereisten Welperaner Anhänger in Gelsenkirchen. „Ich weiß nicht genau, wie viele mit waren, aber es war fast ein Heimspiel für uns. Dafür können wir uns nur bedanken“, sagte Ingo Brebach in Richtung der Westfalia-Fans


