DJK Westfalia Welper e.V.

Westfalia führt uns an!

Donnerstag, 25 Januar 2018 22:37

Christopher Boskamp: Glücklich in der großen DJK-Familie Empfehlung

geschrieben von WAZ
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Christopher Boskamp ist seit vier Jahrzehnten bei der DJK Westfalia Welper aktiv. Und irgendwann möchte er einmal gemeinsam mit seinen Söhnen Jannik und Lukas in einer Mannschaft spielen Christopher Boskamp ist seit vier Jahrzehnten bei der DJK Westfalia Welper aktiv. Und irgendwann möchte er einmal gemeinsam mit seinen Söhnen Jannik und Lukas in einer Mannschaft spielen

Christopher Boskamp ist seit vier Jahrzehnten bei der DJK aktiv. Irgendwann möchte er einmal mit seinen Söhnen in einer Mannschaft spielen.

Wenn Christopher Boskamp beschreiben soll, was sein Verein für ihn bedeutet, dann wählt er folgende Formulierung. „Wir hier in Welper reden bei offiziellen Anlässen ja gerne über die große DJK-Familie. Das ist dann aber keineswegs so leicht dahingesagt. Wir empfinden das wirklich so. Die DJK Westfalia Welper ist für uns auch so etwas wie eine Familie.“

Christopher Boskamp spielt bei der DJK Westfalia Welper Handball. Das hat auch sein Bruder Alexander getan und auch sein Vater Wilfried.

Vater Wilfried wechselte die Sportart

Wilfried Boskamp hat inzwischen die Sportart gewechselt und spielt gemeinsam mit seiner Frau Monika bei der TG Rot-Weiß Hattingen Tennis. Früher war er aber ein extrem guter Handballer, der sich auch über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hatte.

Sein „Bossi-Wackler“, mit dem er seine Gegenspieler düpierte, erreichte einige Berühmtheit. „Ja, das war wirklich klasse. Ich habe den Wackler gelegentlich auch versucht, doch meist blieb es halt bei dem Versuch“, sagt Christopher Boskamp, der sein Licht damit aber ein bisschen unter den Scheffel stellt. Denn auch er ist ein sehr sportlicher Mensch. Handball spielte er schon als kleiner Knirps bei der DJK Welper, aber er versuchte sich auch in Individualsportarten. So spielte er Tennis bei der TG Rot-Weiß Hattingen und wurde sogar Stadtmeister. Zudem war der heute 44-Jährige ein sehr guter Tischtennis-Spieler.

Aber Priorität hatte eigentlich immer Handball. Und Priorität hatte zudem immer die DJK Westfalia Welper. Es habe früher zwar auch schon einmal Anfragen von anderen Vereinen gegeben, doch ein Wechsel sei für ihn nie in Frage gekommen, sagt Christopher Boskamp. „Das wäre für mich ein zu großer Schritt gewesen. Ich wollte letztlich nicht das hergeben, was ich hier bei der DJK Welper habe.“

Die DJK Welper ist eine große Gemeinschaft

Damit spricht Christopher Boskamp auf das Gemeinschaftsgefühl an, das er bei der DJK gespürt hat. „Wir waren immer eine tolle Truppe“, sagt Boskamp. „Früher mit Spielern wie Andreas Morek, Carsten Schacht, Carsten Noellen oder Christian Uhl – und auch später noch, als dann die damals jungen Burschen wie Fabian Andreas, Christian Grönebaum oder Christian Hagenbuck dazu kamen. Das hat alles immer ganz wunderbar gepasst.“

Seit nunmehr fast vier Jahrzehnten ist Christopher Boskamp, der seinen Lebensunterhalt als Lehrer verdient, als Handballer aktiv. Das war nur deshalb möglich, weil er von größeren Verletzungen verschont blieb. Als er noch ein Jugendlicher war, machte zwar zwischenzeitlich einmal das Knie Probleme, und in jüngerer Vergangenheit zwickte auch einmal die Achillessehne, doch richtig lange verletzungsbedingte Ausfälle hat es eigentlich nie gegeben.

In der dritten Mannschaft spielen viele Routiniers

Aktuell spielt er als einer von mehreren Routiniers für die dritte Mannschaft der DJK Westfalia Welper. Und weil ihm sein Sport immer noch Spaß macht, und weil er eigentlich fast in jedem Spiel zu den erfolgreichsten Schützen seiner Mannschaft zählt, wird er seine Karriere wohl noch ein bisschen ausdehnen. Auf entsprechende Fragen seiner Frau Lena antwortet er dann so. „Wenn ich in der Saison in der Hälfte aller Spiele dabei bin, dann hänge ich noch ein weiteres Jahr dran.“ Es sieht also ganz verdächtig nach einer Verlängerung aus. Aktuell ist zwar erst etwas mehr als die Hälfte der Saison gespielt, doch Christopher Boskamp war fast immer dabei. Unter 50 Prozent kann die Einsatzquote also wohl nicht mehr sinken.

Eine Karriereende ist noch nicht absehbar

Aber es gibt noch einen weiteren Grund, die Laufbahn noch ein wenig zu strecken. Denn als junger Mann hat es Christopher Boskamp genossen, mit seinem Vater und seinem Bruder in einer Mannschaft zu spielen: „Es wäre toll, wenn ich in Zukunft auch einmal gemeinsam mit meinen Söhnen auf dem Spielfeld stehen würde“, sagt er heute.

Das große Ziel ist zwar schon in Sicht, doch der 44-Jährige muss noch ein bisschen durchhalten. Denn Lukas Boskamp spielt aktuell erst in der C-Jugend und Jannik Boskamp in der D-Jugend. Natürlich bei der DJK Westfalia Welper - wie übrigens auch Matilda Boskamp, die Tochter, die zur Welperaner F-Jugend gehört.

Die Kinder gehören also auch schon zur großen DJK-Familie, die sich nicht nur bei offiziellen Anlässen trifft. Eine Zusammenkunft ehemaliger Spieler kann in der Regel ganz spontan organisiert werden. Da gibt es nämlich keine langen Anreisen. „Viele wohnen ja hier in Welper“, sagt Christopher Boskamp. „Zum Beispiel Jens Weinheimer, Steffen Post oder Jens Brandt. Da läuft man sich dann auch auf der Straße über den Weg oder trifft sich am Abend zum Grillen. So ist das hier bei uns. Ich genieße das sehr.“

Gelesen 512 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 25 Januar 2018 22:50

Schreibe einen Kommentar

Aktuell sind 6 Gäste und keine Mitglieder online