DJK Westfalia Welper e.V.

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Donnerstag, 24 Mai 2018 19:23

Die DJK Westfalia Welper hat ihr großes Ziel verpasst Empfehlung

geschrieben von WAZ
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Kapitän Tobias Lask war der Dreh- und Angelpunkt bei der DJK Welper. „Er war für uns unersätzlich“ lobte Trainer Dirk Hille. Kapitän Tobias Lask war der Dreh- und Angelpunkt bei der DJK Welper. „Er war für uns unersätzlich“ lobte Trainer Dirk Hille.

Wenn es nicht doch noch eine Relegation geben sollte, haben die Welperaner den Aufstieg in die Landesliga verpasst. Am Ende wird es Platz vier.

Die DJK Westfalia Welper hat nach ihrem Abstieg aus der Handball-Landesliga nach aktuellem Stand den sofortigen Wiederaufstieg verpasst. Die Welperaner belegen in der Abschlusstabelle den undankbaren vierten Rang. Die beiden direkten Aufstiegsränge und auch der Relegationsplatz drei wurden knapp verpasst. Nach dem Verzicht auf den Aufstieg durch den Tabellenzweiten TuS Westfalia Hombruch II und den damit verbundenen direkten Aufstieg des Dritten TuS Wellinghofen hatte man im Lager der DJK erwartet, doch noch auf den Relegationsrang springen zu dürfen. Bei einer Abstimmung der fünf Kreisvorsitzenden blieb die DJK aber auf der Strecke. Die Welperaner haben gegen diese Entscheidung Einspruch erhoben. Insgesamt betrachtet hat sich die DJK in der abgelaufenen Saison allerdings auch nur phasenweise als Spitzenmannschaft präsentiert. Gerade auswärts offenbarten die Welperaner häufig große Schwächen.

Die Ausgangslage

„Wir werden mit unserem neuen Trainer Dirk Hille und einer stark veränderten Mannschaft in der Bezirksliga einen kompletten Neuanfang starten“, sagte Welpers Sportlicher Leiter André Bauer vor der Saison. Viele wichtige Stammspieler wie Thomas Zeller, Kris Jasinski, Tony Zimmermann, Raphael Willeke und Manuel Maerz gehörten beim Beginn der Punkterunde nicht mehr zum Kader. Neue Spieler wie der ehemalige ungarische Zweitligaspieler Csaba Debreceni und Heimkehrer Felix Buchmüller (HSV Herbede) sowie die vereinsintern in die erste Mannschaft aufrückenden David Rehbein, Jakob Schotte und Robin Soliga sollten es richten. Die Vorbereitung verlief aber nicht sonderlich gut. Es dauerte seine Zeit, bis sich Mannschaft und Trainer richtig gefunden hatten.

Der Start

So war es keinesfalls verwunderlich, dass sich das neu formierte Team in der Anfangsphase schwer tat. Die Sieben von Dirk Hille fand sich in der Bezirksliga zunächst nicht zurecht. 5:7-Punkte nach sechs Spieltagen waren die magere Ausbeute für eine Mannschaft, die trotz des Neuanfangs in der Tabelle ganz vorne mitspielen wollte. Mit Jan-Michael Tarlinski hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits der erste Spieler vom Spielbetrieb abgemeldet. Zudem verabschiedete sich der bis dahin wenig berücksichtigte Robin Soliga in Richtung zweite Mannschaft. „Es fehlte lange Zeit das Selbstvertrauen. „Auch, weil wichtige Spieler wie Emanuel Jess, Nils Pradtke, und Csaba Debreceni häufiger nicht zur Verfügung standen und von der zweiten Mannschaft kaum mal jemand eingesprungen ist“, sagt Dirk Hille.

Die Aufholjagd

Allen Schwierigkeiten zum Trotz hat sich die Situation nach dem Fehlstart verbessert. Der kleine Kader ist zu einer starken Einheit zusammengewachsen. Neben Torhüter Markus Büttner rückte auch Maximilian Kothe-Marxmeier fest in den Kader auf. Auch die beiden Routiniers Manuel Maerz und Marc Schulz halfen nun häufiger aus. Die DJK startete eine Aufholjagd, die das Team schon im Januar an die Aufstiegsplätze heranführte.

Unter dem Strich

Die Mannschaft konnte bis zuletzt auswärts nur sporadisch an die guten Leistungen aus dem Heimspielen anknüpfen. So hat es die DJK am Ende dann doch nicht unter die ersten drei Mannschaften geschafft. „Das hat aber grundlegend mit der einzigartigen Situation zu tun, dass der Verein mir nach dem verdienten 35:31-Heimsieg im Derby gegen den TuS Hattingen Ende Februar aus heiterem Himmel mitteilte, dass mein Vertrag trotz der inzwischen guten Platzierung nicht verlängert würde. Zur Sicherheit in unserem Team hat das gewiss nicht beigetragen“, zeigte sich Dirk Hille von der „völlig unverständlichen Maßnahme“ auch heute noch schwer enttäuscht. Dirk Hilles Vertrag läuft Ende Mai aus. Neuer Trainer der DJK wird Dino Midzic vom Ortsnachbarn TuS Hattingen II.

Die Spieler der Saison

Seinem Kapitän Tobias Lask bescheinigte Dirk Hille das Prädikat „unersätzlich“. Ganz vorne im Ranking des Trainers landeten aber auch Emanuel Jess, der dank seiner Torgefährlichkeit so manche Partie für die DJK entschied und Nils Pradtke, der sich, so Hille, allerdings mit viel Licht und Schatten präsentiert habe. „David Rehbein, Felix Buchmüller und Maximilian Kothe-Marxmeier haben sich prima entwickelt“, freute sich Hille über eine Leistungsexplosion seiner Newcomer. Auch über das Torwarttrio mit André Bauer, Markus Büttner und Jan-Niklas Jülicher hatte Hille lobende Worte parat.

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